spike milano

PLAIN TRUTH IS BLACK & WHITE

Category: What would Lemmy do?

B61-12

017 Zielscheibe

Ach, zwischen all den Flüchtlingen kriegt man auch noch ein paar Atombömble unter.

 

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overlytüng

Obige (naja, so ähnlich) Schlagzeile aus einem Artikel von Björn Greif auf zdnet brachte mich zum Nachdenken. Hätte man diesen Text einem Schüler im Jahr 1985 vorgesetzt, was hätte dieser Mensch wohl verstanden und interpretiert? Etwas Altgriechisch mit Englisch zu Brei verrührt, ein Fantasiewort, eine Zahl. Man könnte verklausulierten Agentenjargon vermuten. Oder das geschriebene Pendant zu einem Lachsack, zu jener Zeit sicher noch irgendwo in Mode. Fragen wir doch einfach am 21. Oktober jemanden, der es wissen muss:

MartyMc Fly kommt

Screenshot I’ve Been Waiting For Since 1978

Motörhead #1

Now suck on this, bitches!

And remember Mick’s advice…

Screenshots From Heaven

Father of Loud

Remember the Father of Loud James Charles “Jim” Marshall.

Say “Hi!” to Mick Farren who had invented Sunday Breakfast (very loud, too).

Motörmax, nachgereicht

Motörmax

Ganz ehrlich, mit einem wehen Gefühl ging es hierher: im Alter halt die Krankheiten! Wundert keinen weniger als ihn. Fast ein Leben lang begleitet mich diese Band nun, nein!, dieser Mann. Früher lebensprägend, heute – man muss es aussprechen – eher unter ‘ferner liefen’. Diese Band ist natürlich nicht mehr die Band, die mein Leben verändert hat. Aber schön, dass sie noch da ist und Platten macht und live die alte Zeit wiederbelebt. Ist das ewig gestrig? Hat eben Eindruck hinterlassen, damals. Beschneidung gibt’s ja auch nur ein Mal im Leben.

Vorneweg SKEW SISKIN. Wie schon vor 20 Jahren, als meine bescheidene Beatkapelle das Vergnügen hatte, für die weitaus beeindruckendere des Chefs zu eröffnen. Und sofort wieder, man kann es nicht oft genug erwähnen: Dank an die damalige Crew von Motörhead, unglaublich nette Menschen!

THE DAMNED zu sehen, endlich!, war mir eine Herzensangelegenheit. Und angesichts der Reaktion des Berliner Publikums war ich nicht der einzige, der die mag. Toller Gig! TOLLER GIG! Der Captain bedankte sich zum Abschluss noch bei dem old fucker backstage, dass der sie einst durch sein Einspringen am Bass gerettet habe. Kürzlich gab es von Chrissie Hynde bezüglich THE PRETENDERS ähnliches zu lesen. War da nicht auch mal was mit Joan Jett? Und, klar, GIRLSCHOOL? Man gewinnt den Eindruck, wenn jemand: “Lemmy raus!” ruft, klappt ein Teil des anglo-amerikanischen Hartwurstmarktes zusammen.

Wem man vom Chef redet… MOTÖRHEAD liefern an dem Abend eine absolut solide Show ab. Der Chef ist mager, wirkt zerbrechlich, aber tatterig ist anders. Ein paar Titel sind langsamer gespielt, was soll’s? Da steht ein fast siebzigjähriger, laut eigenen sarkastischen Aussagen, Alkoholiker mit Diabetes und Herzschrittmacher und rockt die Bude! Und hat daran offensichtlich Freude. Sein Kollege Herr Campbell wird immer runder, und Kollege Dee hat gar keinen Hals mehr. Aber beide haben die physische Power, ein überwiegend aus klassischem Material bestehendes Set zur Dampfwalze werden zu lassen. Am Ende der Show ist das Publikum dann auch im besten Sinne planiert, manche sind besoffen, alle sind zufrieden.

Gut zu wissen, dass der Chef wieder gesund ist.